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POLYMILCHSÄURE

Polymilchsäure kann die körpereigene Kollagenbildung anregen und wird zur schrittweisen Verbesserung von Hautstruktur, Spannkraft und Volumen eingesetzt.

In der modernen ästhetischen Medizin gewinnen regenerative Behandlungskonzepte zunehmend an Bedeutung. Ein zentrales Verfahren hierbei ist die Anwendung von Polymilchsäure (PLLA). Anders als bei klassischen Volumen-Injektionen steht dabei nicht die sofortige Auffüllung im Vordergrund, sondern die gezielte Anregung der körpereigenen Kollagenbildung.

Polymilchsäure kann Hautstruktur, Spannkraft und Volumen schrittweise verbessern. In unserer Praxis Ästhetik Grenchen wird die Behandlung individuell auf Hautbild und Behandlungsziel abgestimmt.

Das Prinzip der Gewebeaktivierung

Polymilchsäure ist ein biostimulierendes Verfahren, das die natürliche Kollagenbildung im Bindegewebe anregt. Durch den schrittweisen Abbau der Polymilchsäure-Partikel im Gewebe, werden biologische Prozesse aktiviert, die zu einer Neubildung von Kollagenfasern führen.

Ziel dieser Behandlung ist es, die strukturelle Integrität der Haut von innen heraus zu stärken und die Spannkraft nachhaltig zu unterstützen.

Anwendungsgebiete in der medizinischen Ästhetik

Die Behandlung mit Polymilchsäure wird vor allem dort eingesetzt, wo die Hautfestigkeit nachgelassen hat oder das Gewebe an Stützkraft verliert.

 

Mögliche Indikationen sind:

  • Strukturelle Defizite: Ausgleich von Volumenverlusten im Bereich der Schläfen oder Wangen.

  • Konturverlust: Unterstützung der Kinnlinie (Jawline) und des unteren Gesichtsdrittels.

  • Hautqualität: Festigung von dünner werdendem Gewebe an Hals und Dekolleté.

  • Nach Gewichtsreduktion: Unterstützung der Gewebestruktur nach starkem Gewichtsverlust, um eingefallene Gesichtszüge oder erschlaffte Körperpartien harmonischer wirken zu lassen.

Polymilchsäure nach Gewichtsabnahme

Ein großer Gewichtsverlust ist ein Erfolg, der das Leben verändert. Oft bleibt jedoch das Problem zurück, dass die Haut ihre natürliche Stütze verloren hat. Wenn Fettgewebe schnell schwindet, wirkt das Gesicht oft hohl oder müde – ein Phänomen, das im Zusammenhang mit modernen Abnehmtherapien oft als „Ozempic Face“ bezeichnet wird.

Hier setzen wir Polymilchsäure gezielt ein, um:

  • Gesichtszüge zu harmonisieren: Eingefallene Wangen oder Schläfen erhalten ihre natürliche Struktur zurück.

  • Die Hautqualität zu verbessern: Das Gewebe gewinnt an Dicke und Elastizität.

  • Körperkonturen zu festigen: Auch an Armen oder Beinen unterstützt PLLA die Haut dabei, sich nach dem Volumenverlust wieder zu festigen.

Auch am Körper kann Polymilchsäure nach Gewichtsabnahme eingesetzt werden, beispielsweise wenn Spannkraft und Gewebestruktur nachgelassen haben.

Die Möglichkeiten der Behandlung hängen jedoch immer vom Ausmaß der Veränderungen ab. Bei sehr ausgeprägtem Gewebeüberschuss oder starker Hauterschlaffung kann eine operative Straffung sinnvoller sein

Polymilchsäure zur Körperkonturierung

Nicht immer lässt sich die gewünschte Körperform allein durch Sport erreichen. Manchmal führen genetische Veranlagungen oder der natürliche Alterungsprozess zu Bereichen, die wir als unharmonisch empfinden.

  • Hüfte und Gesäß: Wir können gezielt Areale wie „Hip Dips“ ausgleichen, um die Übergänge weicher und die Silhouette definierter wirken zu lassen.

  • Strukturaufbau: An den Oberarmen oder Oberschenkeln hilft die Biostimulation dabei, das Bindegewebe zu kräftigen und das Erscheinungsbild der Haut zu glätten.

Polymilchsäurebehandlung
Dauer
ab 40 min
Betäubung
lokale Betäubung
Haltbakeit
meist bis zu 2 Jahre
Kosten
ab 700 CHF pro Behandlung
Ergebnis
schrittweise über mehrere Wochen
Ausfallzeit
gering

Die Kosten richten sich nach behandelten Regionen und werden im persönlichen Gespräch festgelegt.

Gerne berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch.

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Häufige Fragen zu Polymilchsäure (Sculptra®) in Grenchen

  • Die Erfahrungen mit Polymilchsäure  sind hervorragend, insbesondere bei Patientinnen und Patienten, die ein absolut natürliches Ergebnis ohne den typischen „Filler-Look“ wünschen. Da die Haut die körpereigene Kollagenbildung selbstständig hochfährt, berichten Behandelte von einer schrittweisen, harmonischen Straffung und einer deutlichen Verbesserung der Hautqualität, die sich über Monate hinweg natürlich aufbaut.

  • Hyaluronsäure und Polymilchsäure unterscheiden sich grundlegend in ihrem Wirkmechanismus. Hyaluronsäure wirkt primär als volumengebendes und wasserbindendes Gel. Der Effekt entsteht unmittelbar durch die physikalische Auffüllung des Gewebes.

    Polymilchsäure (PLLA) hingegen zählt zu den biostimulierenden Substanzen. Sie wirkt nicht primär über direkte Volumengebung, sondern durch die Stimulation der körpereigenen Kollagenneubildung. Dadurch entwickelt sich die Gewebeveränderung schrittweise über Wochen bis Monate.

    Während Hyaluronsäure häufig zur gezielten Konturierung eingesetzt wird, liegt der Fokus der Polymilchsäure eher auf einer langfristigen Verbesserung von Hautqualität, Gewebestruktur und Spannkraft.

  • Im Gegensatz zu klassischen Hyaluronsäure-Fillern zeigt Polymilchsäure keinen sofortigen Volumeneffekt. Die Biostimulation ist ein biologischer Prozess: Erste sichtbare Ergebnisse der Hautstraffung zeigen sich nach etwa 4 bis 6 Wochen. Das finale Resultat entwickelt sich nach ca. 2 bis 3 Monaten. Dafür ist die Wirkung besonders langanhaltend: Das neu gebildete Kollagengerüst bleibt der Haut dauerhaft erhalten, weshalb der verjüngende Effekt bis zu 25 Monate (über 2 Jahre) anhalten kann.

  • Die Kosten für eine Behandlung mit Polymilchsäure richten sich nach dem individuellen Befund und der Menge des benötigten Materials (Anzahl der Ampullen). Da für ein optimales, langanhaltendes Ergebnis meist 2 bis 3 Sitzungen im Abstand von wenigen Wochen empfohlen werden, erstellen wir Ihnen im Rahmen des persönlichen Beratungsgesprächs einen maßgeschneiderten Behandlungsplan inklusive einer transparenten Kostenzusammenstellung.

  • Polymilchsäure ist ein minimalinvasives Verfahren und gilt als sehr sicher. Direkt nach der Injektion können leichte Rötungen, kleine blaue Flecken (Hämatome) oder eine moderate Schwellung an den Einstichstellen auftreten. Diese Schwellung ist meist nach 24 bis 48 Stunden vollständig abgeklungen. Eine sehr seltene Nebenwirkung ist die Bildung kleiner Knötchen unter der Haut – dieses Risiko lässt sich jedoch durch die richtige Nachsorge und Massagetechnik nahezu vollständig ausschließen.

  • Für den Behandlungserfolg ist die richtige Nachsorge entscheidend, um das Präparat gleichmäßig im Gewebe zu verteilen. Hier gilt die strikte „5-5-5“-Regel: Massieren Sie die behandelten Areale nach der Unterspritzung 5 Tage lang, jeweils 5-mal am Tag für genau 5 Minuten sanft mit einer leichten Feuchtigkeitscreme. Zudem sollten Sie für etwa 48 Stunden auf intensiven Sport, Sauna und direkte Sonneneinstrahlung verzichten.

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