POLYNUCLEOTIDE
Polynukleotide gehören zu den biostimulierenden Verfahren der ästhetischen Medizin. Sie werden eingesetzt, um die natürliche Regeneration der Haut zu unterstützen und die Hautqualität langfristig zu verbessern.
Dabei handelt es sich um DNA-Bausteine natürlichen Ursprungs, die gereinigt und speziell aufbereitet werden. Sie dienen nicht dazu, das Erbgut oder die körpereigene DNA zu verändern. Stattdessen stimulieren sie regenerative Prozesse innerhalb der Haut und können dazu beitragen, Feuchtigkeit, Elastizität und Hautstruktur zu verbessern.
Im Gegensatz zu klassischen Hyaluronsäurebehandlungen steht bei Polynukleotiden nicht das Volumen im Vordergrund, sondern die Regeneration und Verbesserung der Hautqualität. Die Wirkung entwickelt sich meist schrittweise über mehrere Wochen.
Einsatzbereiche
Je nach Produkt und Zusammensetzung unterscheiden sich Polynukleotide in ihrer Konsistenz, Konzentration und Zielsetzung. So können sie in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden:
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Augenbereich
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Gesicht
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Hals
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Dekolleté
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Kopfhaut und Haare
Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt vom Hautzustand, dem Behandlungsziel und den individuellen Voraussetzungen ab. Gerne berate ich Sie persönlich, welches Verfahren am besten zu Ihrer Haut passt.
Polynukleotidbehandlung
Dauer
ca. 30 min
Betäubung
keine Betäubung erforderlich
Haltbakeit
mehrere Monate
Kosten
ab 400 CHF pro Region
Ergebnis
schrittweise über Wochen
Ausfallzeit
keine
Die Kosten richten sich nach behandelten Regionen und werden im persönlichen Gespräch festgelegt.
Gerne berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Wissenswertes zu Polynukleotiden
Ja. Die für ästhetische Behandlungen verwendeten Polynukleotide werden häufig aus speziell aufbereiteten Bestandteilen von Lachs oder Forelle gewonnen. Umgangssprachlich wird dabei oft von „Lachsperma“ gesprochen. Im medizinischen Endprodukt handelt es sich jedoch um hochgereinigte und speziell verarbeitete DNA-Bausteine – nicht um biologisches Gewebe im ursprünglichen Sinn. Die Polynukleotide werden in aufwendigen Reinigungs- und Herstellungsprozessen medizinisch aufbereitet.
Nein. Polynukleotide verändern weder das Erbgut noch die körpereigene DNA. Sie werden lokal in die Haut eingebracht und dort im Laufe der Zeit natürlich abgebaut. Ziel der Behandlung ist nicht eine genetische Veränderung, sondern die Förderung regenerativer Prozesse innerhalb der Haut.
Ja. Polynukleotide können häufig sinnvoll mit anderen ästhetischen Behandlungen kombiniert werden, beispielsweise mit Microneedling, PRP, Skinboostern, Botulinumtoxin oder Laserverfahren. Welche Kombination geeignet ist, hängt vom Hautzustand, dem Behandlungsziel und den individuellen Voraussetzungen ab.
Exosomen und Polynukleotide gehören beide zu den regenerativen Verfahren der ästhetischen Medizin, unterscheiden sich jedoch in ihrer Wirkweise. Exosomen wirken vor allem über Signalstoffe, welche die Zellkommunikation beeinflussen können. Polynukleotide dienen dagegen eher als regenerativer Baustein innerhalb der Haut und werden vor allem zur Verbesserung der Hautqualität, Feuchtigkeit und Hautstruktur eingesetzt.
Wie lange Polynukleotide halten, hängt unter anderem vom Hautzustand, der behandelten Region, dem Stoffwechsel und dem individuellen Lebensstil ab. Häufig entwickelt sich die Wirkung schrittweise über mehrere Wochen und kann mehrere Monate anhalten.
Für den initialen Behandlungsaufbau werden häufig mehrere Polynukleotid-Behandlungen im Abstand von einigen Wochen empfohlen. Danach können je nach Hautzustand und gewünschtem Ergebnis individuelle Auffrischungsbehandlungen sinnvoll sein.